Presse intern    

 

 

Brillen für Afrika

 

Neu-Ulm, 23.02.2012

 

Nadine Milosevic

 Als Patrick Bais von der Jungen Union Pfuhl-Burlafingen für die Sammelaktion „Brillen für Afrika“ für die Übergabe der gesammelten Brillen Kontakt nach Uganda suchte, kündigte der Prinz Edward Kimbugwe (Prinz von Buganda - Uganda)  spontan die persönliche Abholung an. Am 24.02.2012 erfolgte dann die Übergabe im Rahmen eines kleinen Empfangs im Pfuhler Museumsstadel.

Nach der Begrüßung durch die bayrische Ministerin Dr. Beate Merk und den Bundestagsabgeordneten Dr. Georg Nüsslein hielt der Ulmer Augenarzt und Stadtrat Dr. Hans-Walther Roth ein Referat über die Problematik von Augenerkrankungen in den armen Ländern Afrikas und stellte hierbei nicht nur seine Fachkenntnisse in der Augenheilkunde, sondern auch seine Sprachkenntnisse in Suaheli beeindruckend unter Beweis. 

Zum Abschluss überreichte auch Dr. Hans-Walther Roth persönlich  dem Prinzen eine Brille nebst Etui für die Sammlung. Diese besondere Brille hatte schon eine weite Reise hinter sich. Bereits in den achtziger Jahren organisierte Dr. Roth eine Brillensammlung für Afrika. Damals ging die Brille nach Afrika, um dann wenige Jahre später im Rahmen einer Sammelaktion für Bedürftige in Deutschland wieder den Weg zurück nach Ulm zu finden. Der ursprüngliche Spender dieser Brille war der ehemalige Bundeskanzler Dr. Helmut Kohl, der auch das Etui signierte.

Begeistert nahm Prinz Edward die Kanzlerbrille sowie 2.500 weitere Brillen, von denen mehrere hundert Stück vom Pfuhler Optiker Clemens Rauch gestiftet wurden, entgegen. In seiner Dankesrede berichtete Prinz Edward von der Optikerschule, die er in Uganda gegründet hat und die ab diesem Jahr mit über 500 Studenten den Dualen Ausbildungsbetrieb beginnt.

Er lud die Anwesenden ein, im Rahmen freiwilliger Engagements Uganda zu besuchen und die Schule zu unterstützen.  Viel wichtiger als Sach- und Geldspenden seien nämlich Wissen, Bildung  und Know-How – drei Dinge, die sich nur im persönlichen Austausch vermitteln lassen. Im Rahmen dieser Einladung versprach Prinz Edward, sich für ein Austauschprogramm stark zu machen und den Ministerpräsidenten von Uganda für das Projekt zu gewinnen.

Beim geselligen Ausklang konnten sich die Besucher noch untereinander austauschen und sich mit dem adligen Besuch über seine Projekte zur Verbesserung der Augenheilkunde in Uganda unterhalten. Der Begleiter von Prinz Edward, Hanfred Spirgatis von der HS-Optikmaschinen Rosendahl, referierte bei dieser Gelegenheit noch über die ugandische Geschichte der jüngeren Zeit, während Dr. Hans-Walther Roth zu bedenken gab, dass auch in Deutschland die Einsparungen der Krankenkassen in Bezug auf die Versorgung mit Brillen bei manchen Bevölkerungsschichten dramatische Notlagen verursacht. 


 

 

 

 

Brauereibesichtigung „Schlössle“ in Offenhausen

 

Neu-Ulm/09.09.2011

 

Nadine Milosevic 

Ein kühles Blondes, ein herbes Pils oder vielleicht doch lieber ein dunkles Weizen?

Der Pfuhler Ortsverband der Jungen Union konnte von allem probieren. Die Chefin persönlich erzählte zuerst Geschichtliches über das Bierbrauen in den steinalten Gemäuern der traditionsreichen Brauerei, bevor es ans Versuchen ging. So erfuhren die Gäste, dass das Bierbrauen bereits im Mittelalter praktiziert wurde. Bier wurde damals wie heute Wasser getrunken.

Der mächtige alte Kupferkessel im uralten Brauereiraum wurde bis vor wenigen Jahren noch genutzt, bis er sich irgendwann nicht mehr flicken ließ. Es musste in eine neue Brauanlage investiert werden. Riesige Braukessel und modernste Technik kommen heute zum Einsatz. Allerdings, und da staunten alle, wird jede einzelne der traditionellen Bügelflaschen von Hand verschlossen. Da werden an zwei bis drei Tagen im Jahr ehrenamtliche Helfer zusammengetrommelt, die diese „schmerzhafte“ Aufgabe übernehmen.

Unter den modernen Räumen der heutigen Brauerei im tiefen Kellergewölbe lassen sich ebenfalls noch alte Braukessel finden. Diese sind jedoch wesentlich kleiner als alle anderen. Bis heute müssen sich die Brauereilehrlinge, durch das Loch des Tanks zwängen. Schließlich müssen diese von innen gereinigt werden. Ein kräftiger erwachsener Mann hätte keine Chance, da hinein bzw. wieder hinaus zu kommen. Nach der Führung lockte der hauseigene Biergarten. Ein kühles Blondes, ein herbes Pils oder vielleicht doch lieber ein dunkles Weizen? Egal welches, schmecken tun sie alle!

 

 

von links nach rechts: Raphael Bögge, Nadine Milosevic und Patrick Bais

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